Nicht jede homosexuelle Frau kleidet sich gerne wie ein Mann, sondern möchte trotz ihrer Vorliebe für Frauen selber wie eine Frau aussehen. Sie möchte ihre weiblichen Kurven betonen und auch auf andere Gleichgeschlechtlichen attraktiv wirken. In der Szene unterscheidet man bei beiden Stilen zwischen „Butch“, der männliche Typ, und „Femme“, der weibliche Gegenpart. Wie man schon annehmen kann, unterscheiden sich beide vor allem in ihrer Art sich zu kleiden. Die „Femme“ trägt weder einen Kurzhaarschnitt oder lockere Kleidung, dafür aber trendige Pumps zu schönen Kleidern. Trotzdem kann sie sich modisch auch von Hetero-Frauen unterscheiden. Viele tragen ungern Make-Up auf oder haben doch das eine oder andere Mal das Verlangen, sich in Hemd und Jeans zu kleiden, ohne sonderlich die weiblichen Züge des Körpers betonen zu wollen. Dennoch erkennt man schneller eine lesbische Frau, die sich als „Butch“ identifiziert, da man schon allein an der oft sehr männlichen Körperhaltung sehen kann, das diese viele männliche Charaktereigenschaften hat. Außerdem werden die Haare zu einer Männerfrisur gestylt, der Busen kaschiert und viele gehen sogar in ein Fitnessstudio und trainieren regelmäßig ihre Muskeln, damit die Statur männlicher und muskulöser wird.
Stilrichtungen
Ist sich eine Frau aber unschlüssig, ob sie sich als eines der beiden Varianten sieht, wechselt sie oft zwischen den Stilrichtungen der Mode und trägt das, was ihr zusagt. Gerne kleidet sie sich dann weiblich, dies aber nicht auf eine auffällige Art. Es werden trendige Schuhe bei Tamaris gekauft, da diese schlicht und trotzdem feminin sind und meistens keinen zu hohen Absatz haben. Dazu ein einfaches und bequemes Shirt mit einer engen Jeans. Es scheint dann eher schwer zu erkennen, welcher Sexualität sie angehört, aber nicht jeder möchte ja, dass man dies gleich sofort erkennt. Denn wie auch bei den Heterosexuellen gibt es Extreme, die gerne zeigen, wer sie sind, aber auch die Sorte Mensch, die ungern auffallen möchte auf der Straße.
